Hong Kong • Tag 2 • Sightseeing in Hong Kong Island
Ein Tag mit vielen Highlights, beim Sightseeing in Hong Kong Island
Reisedatum: 25.11.2015
Ein Blick nach draußen bestätigt unsere Vorahnung. Es ist zwar trocken, aber leider stark bewölkt. Also ist heute kein guter Tag, um auf den Peak zu fahren und Hong Kong von oben anzuschauen. Also entscheiden wir uns für Sightseeing in Hong Kong Island.
Um neun Uhr sitzen wir am Frühstückstisch von unserem Panorama Hotel. Das Hotel ist wirklich super, das Frühstück begeistert uns leider nicht. Ein kunterbuntes Durcheinander – zwei Sorten Toast, zwei Sorten Brot, wabbeliges Rührei und Bacon, Rösti und Frühlingsrollen. Salat zum Frühstück und eine nette Auswahl an Obst. Nach zwei Tellern durcheinander haben wir Sorge, dass es uns später nicht bekommt, so dass wir nur noch unseren letzten Rest Kaffee austrinken, ehe wir den Frühstücksbereich verlassen.

Rührei, Bacon, Rösti und Toast zum Frühstück
Unser Panorama Hotel heißt nicht nur so, es hat in der obersten Etage eine Aussichtsplattform, die diesem Namen alle Ehre macht. Gestern war ein Besuch des ‚Sky Gardens‘ aufgrund einer geschlossenen Gesellschaft nicht möglich. Deshalb holen wir das jetzt nach und lassen uns von dem Aufzug zur 40. Etage bringen. Das geht erstaunlich schnell, wenn man bedenkt wieviele Meter über dem Boden sich plötzlich die Türen öffnen.
Wow, was ein Ausblick. Ein brusthohes Geländer mit einer Glasscheibe schließt die Aussichtsterrasse ab. Gemütliche Sessel stehen herum und die letzten Reste von der Feier gestern werden noch weggeräumt. Von hier oben stören nur zwei hohe Tower den Blick auf die Skyline von Central, ansonsten ist die Aussicht schon beeindruckend.

Der Ausblick von der Aussichtsterrasse des Panorama Hotels

Sky Garden – die Aussichtsterrasse
Hier wollen wir jetzt aber keine Zeit vertrödeln, schließlich steht Sightseeing in Hong Kong Island auf unserem Programm. Wir kehren zurück in unser Zimmer und packen unsere Sachen für den Tag zusammen. Anschließend machen wir uns auf den Weg. In den Straßen von Kowloon herrscht schon geschäftiges Treiben. Vor einer großen Einkaufsmeile steht eine riesige Rocher-Kugel. Die Chinesen übertreiben es gerne mal mit ihrer Werbung.

Reges Treiben in den Straßen von Kowloon
Von hier aus haben wir auch die Möglichkeit zur Subway zu gehen und mit der Metro nach Hong Kong Island überzusetzen. Wir bevorzugen aber die Fahrt mit der Star Ferry. Deshalb spazieren wir am beeindruckenden Gebäude es Hotels ‚The Peninsula‘ vorbei und erreichen kurze Zeit später den Star Ferry Pier.
- Das bekannte Hotel ‚The Peninsula‘
- Hier geht es zur Subway
Mein letzter Besuch in Hong Kong ist schon eine Weile her, so dass wir uns kurz orientieren müssen. Schnell haben wir den richtigen Eingang gefunden und folgen dem Schild „To Central (Upper Deck Entrance).

Beschilderung an der Star Ferry
Eine Treppe führt uns zur Anlegestelle. Hier oben ist unter anderem das kleine Visitor Centre zu finden. Ein Fahrkartenautomat steht auf der rechten Seite parat. Zunächst haben wir unsere Zweifel, ob wir hier an unsere Fahrkarte kommen, aber der Automat ist sowohl in chinesisch, als auch in englischer Sprache beschriftet und die Anweisungen sind sehr gut verständlich. Am besten immer Kleingeld für den Fahrkartenautomaten parat halten.
Wenig später halten wir unsere Plastik – Token in der Hand und können bis zur Kontrolle gehen. Wir werfen unsere Token in das Drehkreuz und können passieren. Hier gibt es übrigens auch ein kleines Häuschen, wo bar bezahlt werden kann, wenn man sich nicht mit dem Fahrkartenautomaten rumquälen möchte.

Auf dem Weg zur Star Ferry
Links und rechts stehen Bänke im Wartebereich. Wir nehmen Platz, können aber direkt wieder aufstehen, denn die Ampel springt auf grün – das Zeichen, dass die nächste Star Ferry zum Einsteigen bereit ist. Wir folgen der Gangway und nehmen auf den hölzernen Sitzen Platz.
Nun lehnen wir uns entspannt zurück und genießen den Blick auf die Skyline von Hong Kong. Die Überfahrt ab der Station ‚Tsim Sha Tsui‘, in Kowloon bis nach ‚Central‘ auf Hong Kong Island dauert etwa acht Minuten. Heute haben wir Glück und das Wasser ist ganz ruhig, so dass wir Fährfahrt, über den Victoria Harbour in vollen Zügen genießen können.

Die Star Ferry liegt am Pier

Die sehenswerte Skyline von Hong Kong Island
Am Central Pier verlassen wir die grün-weiße Star Ferry wieder über eine Gangway. Beim Verlassen des Anlegers können wir einen Blick von oben auf den Busbahnhof und die Taxi-Schlange werfen. Dieser Ort wird uns zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal wiedersehen, deshalb spazieren wir weiter. Links von uns ist das große, weiße Observation Wheel zu sehen, welches gestern Abend so schön beleuchtet war.

Die Gangway vom Central Star Ferry Pier
Zum Glück müssen wir die mehrspurige Lung Wo Road nicht direkt überqueren, sondern können die praktische Überführung nutzen. Hier hält sich der Verkehr noch in Grenzen. Wir verlassen die Überführung erst an der Des Voeux Road. Und da sind sie auch schon, meine Lieblinge, die „Ding Dings“. Ich habe bei unserem letzten Besuch in Hong Kong bereits mein Herz an diese kleinen, doppelstöckigen Straßenbahnen verloren.
- Der Busbahnhof in Central
- Die mehrspurige Lung Wo Road
- Ein Ding Ding im Zentrum von Hong Kong Island
Eine Fahrt steht für später auf dem Programm. Jetzt sind wir noch fit und wollen die Hong Kong Island zunächst zu Fuß erkunden. Anders gestaltet sich das Sightseeing in Hong Kong Island etwas schwierig. Eine Querstraße entfernt, liegt die breite Queens Road Central. Eine der Hauptverkehrsadern hier auf Hong Kong Island. Das bekommen wir auch prompt zu spüren. Nicht nur Verkehrstechnische, auch von den zahllosen Fußgängern werden wir wortwörtlich überrannt.
Nachdem wir die letzten drei Monate fast ausschließlich in absoluter Einsamkeit und Ruhe in der Natur verbracht haben, ist das ein absoluter Kulturschock für uns. Deshalb sehen wir zu, dass wir uns von der Hauptstraße entfernen und so schlängeln wir uns durch die kleinen Seitengassen zu unserem Ziel.
Immer wieder bleiben wir stehen und werfen einen Blick nach oben. Das ist ein weiterer Grund, warum ich Hong Kong so sehr mag. Diese Kontraste zwischen alten und neuen Gebäuden, ist hier in der Stadt so präsent wie selten.

Blick nach oben in ein Wolkenloch
Schließlich müssen wir doch zurück auf die Queens Road Central, denn hier beginnt ein weiteres Highlight von Hong Kong. Der Central Escalator.

Blick auf den Central Escalator

Die Rolltreppe bietet einen interessanten Anblick
Also mal los, rauf auf´s Band. Man steht ganz entspannt oder läuft ein Stück über das Band. Rechts stehen, links gehen ist hier die Devise. Meist führt der Escalator oberhalb der Straßen. Von oben bekommt man immer wieder interessante Einblicke in die Straßen und kann den Verkehr beobachten. Eine interessante Fortbewegungsart für Sightseeing in Hong Kong Island.

Blick vom Central Escalator nach unten auf die Straße

Immer wieder gibt es einen tollen Blick in die Gassen
Da es im Prinzip bergauf geht, müssen immer wieder zwischendurch Straßen überquert werden. Hier laufen wir ein paar Schritte über einen Zebrastreifen und stellen uns auf das nächste Band. Die Leute, die in die Stadt möchten, kommen uns auf den benachbarten Treppen entgegen.
Wir lassen uns auf diese Weise eine ganze Weile durch Hong Kong Island befördern, bis wir genug haben und uns auf den Rückweg machen. Wir reihen uns in den Menschenstrom – in die entgegengesetzte Richtung ein und spazieren die Treppen und Wege hinab Richtung City.
- Der Central Escalator
- Die berühmte Rolltreppe in Hong kong Island
- Auf dem Weg zurück in die City
An der Graham Street biegen wir ab. Diese schmale Straße ist von Marktständen gesäumt. Hier findet sich eine bunte Auswahl an Lebensmitteln. Von frischem Obst und Gemüse, über frischen Fisch und Fleisch bis hin zu Körben.

Ein Street Market in der Graham Street
Eine kunterbunte Straße mit vielen Menschen. Was für uns Europäer relativ befremdlich ist, ist dass das Fleisch hier direkt an der Straße hängt, ebenso liegt der Fisch ausgebreitet auf einem Tisch. Bei uns wird alles auf eine gewissen Weise gekühlt, das wird hier wohl völlig überbewertet. Ganz egal, was es hier alles gibt und wie es gelagert wird, es ist auf jeden Fall sehenswert.
- Ein Stand mit frischem Fleisch in der Graham Street
- Frisches Gemüse in der Graham Street
- Frischer Fisch in der Graham Street
- So wird hier Fleisch gelagert
Am Ende der Straße folgen wir der schmalen, steilen Gasse. Die Müllabfuhr fährt an uns vorbei. Jeder der sich jetzt einen großen Müllabfuhrwagen vorstellt liegt falsch. Ein alter, gekrümmt gehender Mann schiebt seinen Karren die steile Straße hinauf. Das Bild kann ich kaum sehen, am liebsten würde ich hingehen und ihm den Karren bis zur nächsten Straße schieben. Aber das scheint hier an der Tagesordnung. Auch im Zentrum und in Kowloon wurde auf diese Weise der Müll abtransportiert.

Transport des Mülls in Hong Kong
Auch in den schmalen Gassen befinden sich immer wieder nette, kleine Geschäfte. Hier gibt es eine nette Boutique, dort ein Laden mit selbstgenähten Dingen, auf der anderen Straßenseite gibt es Schreibwaren. An der nächsten Kreuzung biegen wir in die Hollywood Road.
Dieser Einkaufsstraße folgen wir einige hundert Meter. Die hohen Gebäude ragen links und rechts von uns empor, bis auf der linken Seite eine kleine Lichtung kommt. Das Gebäude was hier an den Hang gebaut wurde, ist wesentlich kleiner, als seine riesigen Nachbarn.
Grüne Dachpfannen rahmen das weiße Gebäude ein, eine weiße Mauer mit grünen Schindeln umrahmen den Tempel. Es ist nicht zu fassen, aber inmitten dieser Hochhäuser, steht der kleine Man Mo Tempel. Wir gehen drauf zu. Wir gehen durch ein kleines, rot-weißes Tor. Die Schuhe dürfen hier angelassen werden.

Der Man Mo Tempel

Der Eingang zum Man Mo Tempel
Wir betreten das Innere des Tempels und wissen gar nicht, wo wir als erstes hinschauen sollen. Unter der Decke hängen Räucherspiralen, an Stangen sind kleine Lampions mit roten Wimpeln aufgereiht. In der Mitte des unteren Teils stehen zwei große, goldene Fässer mit Räucherstäbchen. Die Luft ist rauchgeschwängert und von einem feinen Nebel durchzogen.

Im Inneren des beeindruckenden Man Mo Tempels
Wir durchqueren die heiligen Hallen. Auf der anderen Seite befindet sich ein Altar. Zahlreiche Blumen, Obstsorten und andere Gaben sind hier niedergelegt und aufgestellt.
- Die Räucherspiralen unter der Decke
- Lampions an einer langen Stange im Tempel
- Der Altar mit reichen Gaben
Wir verlassen den beeindruckenden Man Mo Tempel und kehren zurück auf die Straße. Menschen eilen durch die Gassen, rote Lampions hängen am benachbarten Gebäude und wiegen sich in der Brise. Hier draußen ist der total Kontrast zu der ruhigen, verräucherten Welt dort drinnen.

Die Hollywood Road
Nach einer kurzen Orientierung im Stadtplan folgen wir einer Gasse und spazieren langsam wieder in die Unterstadt. In den Gassen sind überall viele Menschen zu sehen, aber im Zentrum sind es regelrecht Menschenmassen. Zwischendrin fahren die roten Taxis.
Hier in Hong Kong sieht man übrigens kaum Privatautos. Nur rote Taxis und hier und dort sind Privatchauffeure in ihren Limousinen oder Luxuskarossen zu sehen. Die Taxifahrten sind allerdings auch so günstig, dass sich ein eigenes Auto kaum lohnt. Und wer möchte sich schon durch die engen Gassen und die Blechlawinen vom Zentrum schieben?
Geschäftsleute laufen mit ihren Businessanzügen zwischen den Marktleuten und den Touristen umher. Wir legen eine kurze Pause in einer Fast Food Kette ein, um uns ein Eis zu holen. Wir kommen genau in der Zeit der Mittagspausen an und der Laden ist brechend voll. Die Bedienung ist durch ihre Mischung aus Englisch und Chinesisch kaum zu verstehen. Nachdem wir uns mit ihr geeinigt haben und unser gewünschtes Produkt endlich in der Hand halten, machen wir uns schnell auf den Weg in eine der Seitengassen und entfliehen so dem Menschenstrom.
Plötzlich stehen wir wieder auf der Des Voeux Road in Central und meine heißgeliebten, doppelstöckigen Bahnen fahren an uns vorbei. Jetzt ist genau die richtige Zeit, um auf diesen Weg Sightseeing in Hong Kong Island zu machen. Wir gehen wenige Meter bis zur Haltestelle ‚Eastern Street‘ und studieren den Fahrplan.

Ich liebe diese Hong Kong Tramways
Wir lassen eine sehr volle Bahn fahren, die nächste Bahn fährt nur bis zum Happy Valley, weshalb wir auf die übernächste Bahn halten. Die Ding Ding fahren so regelmäßig, dass man von der einen Bahn die nächste bereits sehen kann. Und da kommt unsere Bahn auch schon um die Ecke gebogen.
Wir steigen nach Anweisung hinten ein und gehen direkt in den oberen Bereich. Wir haben Glück und ergattern zwei Plätze am hinteren Fenster. Jetzt können wir uns ganz entspannt zurücklehnen und uns durch die Stadt fahren lassen.

Ein Blick aus dem hinteren Fenster des ‚Ding Ding‘

Ich liebe die Fahrt mit der Tramway
Es ruckelt und rattert etwas und schon setzt sich die kleine, malerische Bahn in Bewegung. Wir folgen der Hauptstraße, dem Queensway. Ich liebe diese Fahrt und bin immer wieder fasziniert, was es in Hong Kong so alles zu sehen gibt.

Die Kontraste sind wirklich einzigartig

Auf unserer Fahrt mit der Hong Kong Tramway
Ganz abgesehen von den abwechslungsreichen Kontrasten, sind immer wieder die einfachen Bambusgerüste an den Häusern ein Phänomen. Hier und dort führen Gassen von der Hauptstraße ab, die vor lauter Menschen fast überquellen. Große Werbetafeln blinken um die Wette, tiefe Stromleitungen führen über die Straßen. Ein Fahrradfahrer folgt uns auf den Bahnschienen, auf dem Gepäckträger transportiert er Kisten.
An jeder Ecke gibt es etwas zu sehen. Teils absurde Sachen, worüber wir die Köpfe schütteln, teils lustige Sachen oder auch traurige Sachen, wie die zu-Fuß-gehende Müllabfuhr, die auch hier präsent ist.
- Moderne Tower in Hong Kong
- Die Ding Dings gibt es in jeder Farbe
Eine Fahrt mit den Hong Kong Tramways sollte auf jeder To-Do-Liste für eine Sightseeingtour in Hong Kong stehen. Es ist günstig und macht unheimlich Spaß.
Wir fahren und fahren … Je weiter wir uns vom Zentrum entfernen, desto weniger Menschen sind auf der Straße. Die gläsernen Hochhäuser und modernen Bauten werden weniger und machen den einfachen Hochhäusern Platz. Wäsche hängt gleich neben den Satellitenschüsseln, vor den Fenstern.

Die Welt der Hochhäuser

Je weiter wir uns vom Zentrum entfernen, desto weniger Menschen sind auf der Straße
Nach etwa einer Stunde Fahrt steigen wir schließlich aus. Wir werfen unser passendes Kleingeld in die dafür vorgesehene Box und orientieren uns kurz. Anschließend spazieren wir bis zur Waterfront. Diese liegt hier unmittelbar in der Nähe, nur eine Querstraße entfernt. Von hier aus kann man allerdings leider nicht mehr viel sehen, außerdem verläuft hier eine Brücke drüber, so dass es sehr schattig ist.

An der Waterfront von Hong Kong
Also gehen wir zurück zur Haltestelle und steigen auf der anderen Straßenseite in die nächste Straßenbahn. Auch hier brauchen wir nicht lange warten und die ersten beiden Plätze werden frei. Also fahren wir nun vorwärts. Die Rückfahrt ist genauso aufregend, wie die Fahrt auf dem Hinweg. Wieder gibt es viel zu sehen. Die Busse und Taxis neben uns reihen sich in einer langen Reihe aneinander.
- Ein Baugerüst aus Bambus
- Viel Verkehr in Hong Kong
- Überwiegend Taxis und Busse sind in Hong Kong unterwegs
- Die Fahrt mit dem Ding Ding
- Die Wan Chai Station
- Streetmarket
- Auf der Fahrt mit dem „Ding Ding“
Schließlich erreichen wir unsere Zielhaltestelle an der Pottinger Street. Wir überqueren die Hauptstraße und suchen einen Aufgang zur Überführung, die uns wieder zum Central Pier führt. Inzwischen sind wir müde von den vielen Eindrücken und gegen Abend schon wieder zum Essen verabredet. Weshalb wir uns langsam auf den Rückweg machen.

Auf dem Weg zum Central Pier
Einen kurzen Abstecher machen wir allerdings noch in das Einkaufscenter in Central. Dieses liegt direkt auf dem Weg und ist riesig. Es gibt mehrere Etagen, mit hunderten Geschäften. Wir sind allerdings so fertig, dass wir keine Lust mehr auf einen Schaufensterbummel haben. So verlassen wir das riesige Shoppingcenter und machen uns auf den Weg.

Der Central Federal Pier

An der Schiffsanlegestelle in Hong Kong Island
Auch jetzt ist die Prozedur ‚Token kaufen‘ schnell erledigt. Wir müssen nicht lange warten, bis die nächste Star Ferry am Pier anlegt und wir an Bord gehen können. Wir genießen die Überfahrt und freuen uns jetzt auf eine kurze Pause. Inzwischen zieht es sich etwas weiter zu und die Sicht auf die Skyline wird immer weiter getrübt.
- Auf dem Weg zur Star Ferry Richtung Kowloon
- Blick auf riesige Türme, bei der Überfahrt mit der Star Ferry
- Die Star Ferry
Als wir auf der anderen Seite, in Tsim Sha Tsui ankommen, laufen wir noch ein wenig an der Promenade entlang. Aufgrund der Großbaustelle ist die berühmte ‚Avenue of Stars‘ zur Zeit gesperrt. Die Handabdrücke und die Figuren sind ausgelagert und stehen zur Zeit oberhalb der Promenade auf einem Platz. Genannt wird dieser Platz zur Zeit ‚Garden of Stars Hong Kong‘. Wir folgen dem Wegweise die Treppe hinauf.

Die Großbaustelle auf der Promenade von Kowloon

Wegweiser zum Garden of Stars
Von der Überführung aus bekommen wir einen tollen Blick auf die gegenüberliegende Skyline, aber auch auf die Baustelle auf der Promenade. Die Hochhäuser von Kowloon ragen hinter dem großen Platz empor.

Die Skyline von Hong Kong Island

Der Weg zum Garden of Stars
Wir folgen der Überführung und gelangen auf den Platz mit dem Filmteam, den vielen Statuen und den Handabdrücken – alles ist sehr nett drapiert und einen Besuch wert.
- Die Handabdrücke werden zur Zeit im Garden of Stars ausgestellt
- Die Statuen des Filmteams vor der Skyline
- Bruce Lee im Garden of Stars
Wir nehmen den kürzesten Weg durch die Straßen von Kowloon und kommen schließlich wieder an unserem Panorama Hotel an. Noch sind die Straßen ruhig, die Bars noch geschlossen und hier und da eilen Geschäftsleute durch die Straßen.

Unser Hotel Panorama ist der rechte Tower
Nach einer Stunde Pause geht es wieder los. Entlang der Salisbury Road liegen mehrere Restaurants. Bei den angenehmen Temperaturen lässt es sich hier wunderbar draußen sitzen und den lauen Abend genießen. Ein langer, aufregender Tag neigt sich dem Ende zu. Wir bekommen tolle Tipps, was wir morgen unternehmen könnten. Wir werden das allerdings morgen kurzfristig, wetterabhängig machen.
Nach dem Essen spazieren wir noch einmal durch Kowloon. Anschließend fallen wir müde in das Bett. Wir sind gespannt auf den morgigen Tag, der leider schon der letzte unserer Reise ist.